In unserer zivilisierten Welt ist der Hund und die Katze nicht mehr aus der Familie wegzudenken. Haustiere sorgen für eine gesunde Psyche, treiben zur Bewegung an und geben ausreichend Streicheleinheiten. Wunderbar, wenn Waldi oder Maunzi zu Hause wartet, daß Frauchen / Herrchen endlich nach Hause kommt. Dann ist die Freude groß und Frauchen / Herrchen läuft das Herz über. Da wird getobt, getollt und gekuschelt. Bei der Erziehung seiner Kinder ist das Haustier eine hervorragende Hilfe, um z.B. ein Einzelkind zu einem fürsorglichen, verantwortungsbewußten und einfühlsamen Menschen zu erziehen.
Bei aller Liebkosung sollte man jedoch gewisse Hygiene-Regeln einhalten.
Hier einige dringende, präventologische Empfehlungen:
- Das Tier gehört nicht ins Bett und auch nicht ans Fußende oder neben das Bett!
- Das Tier gehört nicht in die Küche!
- Das Tier gehört nicht an oder auf den Eßtisch!
- Das Tier gehört nicht auf die Sitzelemente der Familie!
- Das Tier darf nicht durch das Gesicht lecken!
- Der Mensch muß sich gründlich die Hände waschen, wenn er sich wieder anderen Tätigkeiten zuwendet.
- Halten Sie Ihre Kinder zum gründlichen Händewaschen an.
- Das Tier darf sich nicht im Wohnraum entleeren.
- Das Katzenklo des Stubentigers muß täglich gründlich gereinigt und desinfiziert und die Katzenstreu im Mülleimer entsorgt werden.
- Zur Reinigung des Katzenklos sollten Einmal-Handschuhe getragen werden.
- Das Tier darf sich nicht im Zier-Garten, im Kräutergarten, im Gemüsebeet (Kräuter- und Gemüsebeet in ein Treibhaus verlegen) oder im Sandkasten (Sandkasten am Besten abdecken) entleeren.
- In großen Gärten sollte man weit ab vom Haus eine Hundeecke einrichten, die jedoch nach jedem Kot-Geschäft gereinigt werden muß. Handschuhe nicht vergessen.
- Hunde- bzw. Katzenkorb muß regelmäßig 1 x pro Woche mit Flohspray behandelt werden und die Tierdecke 1 x wöchentlich ausgekocht werden.
- Auf Teppiche und Teppichböden sollte verzichtet werden.
- Tägliches Fußboden- sowie Staubwischen sollte in den Tagesablauf integriert werden.
- Das Tier sollte regelmäßig geimpft und 1 x monatlich entwurmt werden. Achten Sie darauf, in den nächsten zwei Tag nach der Entwurmung jeweils einen ausgiebigen Spaziergang zu machen, damit der Hund sich der Fremdtoxine durch das Absterben der Würmer entledigen kann und Sie diese Hinterlassenschaften nicht im Garten haben.
- Bringen Sie regelmäßig Anti-Flohmittel auf das Tierfell im Nacken, damit es den Tierflöhen ungemütlich wird. Somit kann verhindert werden, daß ein wanderwütiger Floh von einem Hund auf Ihren Fido springt.
- Sorgen Sie für Vorbeugung gegen Flöhe und andere Tierparasiten. Das Tier ist der Wirt für den Floh und andere; wenn er jedoch keinen Wirt zur Verfügung hat, bedient er sich genau so gerne des menschlichen Blutes.
- Untersuchen Sie das Tier regelmäßig nach dem Spaziergang nach Zecken und entsorgen diese in die Toilette oder verbrennen sie. Darauf treten tötet die Zecken nicht ab.
- Fassen Sie keine fremden Tiere unterwegs an.