Es gibt zwei Arten von Omega 3 Fettsäuren:
Langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren
Mittelkettige, ungesättigte Fettsäuren
Die langkettigen Fettsäuren können nur aus Kaltwasserfischen gewonnen werden.
Die mittelkettigen Fettsäuren werden aus Olivenöl oder anderen, natürlich Fetten gewonnenen.
Aus der richtigen Zusammensetzung der Omega-3-Fettsäuren wird die Balance gehalten zwischen den essentiellen, 2-fach ungesättigten Fettsäuren, so dass die langkettigen die mittelkettigen Fettsäuren verlängern können.
Ständig werden Informationen, Befehle und Impulse durch den Körper geschickt und von den Rezeptoren auf den Zellwänden aufgefangen. Wenn die Zellwände, die maßgeblich aus unterschiedlichen Fettsubstanzen bestehen, langsam hart werden, weil die weich machenden Cis-Fette zur Pflege nicht geliefert werden, ist die Entstehung von schwerwiegenden Erkrankungen denkbar.
Gehirn und Wahrnehmungsorgane wie Augen, Gehör, Tastsinn bestehen alle zu einem erheblichen Anteil aus reaktionsfreudigen Fettsäuren. Im Gegensatz zu den übrigen Organen hat das Hirn aller Lebewesen einen perfekten 1 : 1 Anteil an beiden Omega-3-Fettsäuren.
Gesättigte Fettsäuren können keine Oxidationsprozesse mit Sauerstoff vollziehen, weil keine Sauerstoffatome eingelagert werden können und somit keine lebenswichtigen Oxidationsprozesse stattfinden können.
Die Elektronenabgabe ist bei ungesättigten Fettsäuren sehr freizügig und sehr oberflächenaktiv, weil sie eine hervorragende Ausbreitung ins Gewebe haben.
Ungesättigte Fettsäuren werden als Lösungsmittel zwischen wässrigen und öligen Substanzen verwertet und begünstigen, dass Fett und Proteine, die sich naturgemäß chemisch abstoßen, emulgieren können. Hierdurch wird die Zellatmung sowie zahlreiche Nervenleitern für Zustandsveränderungen aktiviert, was zur Energieerzeugung unentbehrlich ist.
Lipoide, fettähnliche, körpereigene Substanzen, bestimmen sehr stark die Struktur der Mitochondrien. Jugendliche Mitochondrien sind eher fadenförmig, während sich mit zunehmendem Alter sowie dem Verzehr falscher bzw. schlechter Fette die Form zu kugelförmigen Gebilden mit verminderter Oberflächenaktivität verändert.
Ganz anders verhält es sich mit den hochaktiven, elektronenreichen Fetten. Durch das Spannungsfeld, das sie zu den Eiweißmolekülen aufbauen, wird ein hochaktiver Zustand hergestellt.
Aber nicht nur die Mitochondrien verändern ihre Form. Auch die Hautzellen, die in den unteren Zellschichten beginnen und nach oben wachsen müssen, damit abgestorbene Hautschüppchen abgestoßen werden können, bleiben im Wachstum stecken, wenn die entsprechenden Fette dem Organismus nicht zur Verfügung stehen. Die Haut wird schlaff.
Aber auch in anderen Organen läuft dieser Abbauprozeß, z.B. die Leber ist reich an diesen formgebenden Lipoiden. Die Leber erneuert sich innerhalb von 3 Wochen einmal komplett und der menschliche Körper erneuert sich einmal komplett innerhalb eines Jahres.
Die ungesättigten Fettsäuren sind essentiell.